Schutz vor Naturgefahren: Was Planer beachten müssen.

Neubauten müssen dem Gesetz über Raumentwicklung und Bauwesen sowie Regeln der Baukunde (z. B. Schweizer Baunormen) entsprechen. Gemäss diesen Bestimmungen müssen sie einen definierten Widerstand unter anderem gegen Hochwasser, Wind, Schnee und Erdbeben aufweisen. Für den Schutz gegen Wind, Schnee und Erdbeben (nicht bei der AGV versichert) trägt in der Regel der Bauingenieur die Verantwortung. Für den Schutz gegen Überschwemmungen und Hagel ist der Planer zuständig. Er legt aufgrund der Gefahrenkarte Hochwasser und weiterer Abklärungen geeignete Massnahmen fest und dokumentiert sie gegenüber der Bauverwaltung und der AGV mit dem Formular Hochwasserschutznachweis (.pdf / 403.8 kB) . Für den Schutz gegen Hagel ist ebenfalls der Planer Ansprechpartner des Bauherrn. 

Die oben genannten Rahmenbedingungen gelten auch für An- und Umbauten. Allerdings kann der Schutz bestehender Bausubstanz bei einem An- oder Umbau mit verhältnismässigem Aufwand möglicherweise nicht gewährleistet werden. In diesem Fall muss zumindest die neue Bausubstanz die gesetzlichen Bedingungen erfüllen. 


Erläuterungen zur Präventionsobliegenheit in der Elementarschadenprävention (.pdf / 81.3 kB)

Schutz vor Naturgefahren